Gruppentreffen in Corona-Zeiten

Gedanken eines Gruppensprechers

Schon seit dem ersten „Lock-down“ standen uns nicht mehr alle Gruppenräume zur Verfügung. Die regelmäßigen Gruppentreffen konnten nicht mehr stattfinden, bereits geplante Vorträge und Gruppenveranstaltungen mussten abgesagt werden, Besuche waren wegen der Kontaktbeschränkungen nicht möglich und allein das Telefon bot die unkomplizierte Möglichkeit, Gespräche zu führen und sich der Gesundheit des anderen zu vergewissern.

Wie aber sollte unter diesen Umständen längerfristig der Kontakt zu den ILCO-Mitgliedern und zu anderen Betroffenen hergestellt werden?

neu denken – neue Wege gehen

Neben regelmäßigen Telefonaten und Rundbriefen, in denen man sich nach dem Befinden erkundigen konnte, spielte das Mutmachen eine bedeutende Rolle. „Es war schön, mit Ihnen zu sprechen“ ist ein ermutigendes Dankeschön in der Zeit der heruntergefahrenen Kontakte.

Auch wir in unserer ILCO-Selbsthilfegruppe versuchten uns im Online-Treffen. Nun, nicht mehr die Jüngsten und der Sorge, bloß nicht den falschen Knopf zu drücken, fand so mancher nicht die Stummschaltmöglichkeit und so ergab sich ein aufgeregtes aber erfrischendes Hin und Her der Gespräche. Fazit: Das war schön, das machen wir nochmal! Aber nicht alle haben die technischen Voraussetzungen um an Online-Treffen teilnehmen zu können.

So verabredeten wir uns, natürlich unter dem Abstands- und Maskengebot, zu einem Spaziergang mit anschließender Einkehr. Glücklich darüber, uns wieder einmal „auf natürlichem Weg“ treffen zu können, ließen wir den Spaziergang wegen des einsetzenden Regens ausfallen und gingen gleich zur Einkehr über. Fazit: Das war schön, das machen wir nochmal!

Die vierte Welle in der Corona-Pandemie deutet sich durch steigende Inzidenzzahlen an und noch immer ist kein Ende in Sicht. Hoffentlich bleiben wir zuversichtlich und hoffentlich gehen uns die Ideen nicht aus.